Iphone mit dem ein Selfie gemacht wird Follower auf Instagram bekommen therealbati.com

Du kennst das sicher. Du bist auf Instagram unterwegs und fragst dich wieso Hans Dampf mit wenigen mittelmäßigen Bildern tausende Follower hat, während dein Account, gespickt mit Dutzenden Bildern höchster Qualität, gerade einmal so viel Anhänger hat wie der Dorfpfarrer einer mittleren Ortschaft. Die Ursache sind wahrscheinlich nicht die Bilder, sondern die Techniken die eingesetzt werden. Hier erfährst du ein paar:

Interagiere mit anderen Nutzern

Wer Follower und Likes generieren möchte, muss vor allem dafür sorgen, dass er gesehen wird. Bei Stars und Sternchen funktioniert das automatisch, da ein öffentliches Interesse daran besteht sie auf Instagram zu stalken. Unsereins jedoch muss sich damit begnügen “manuell” auf sich aufmerksam zu machen.

Die einfachste Methode hierfür sind Likes. Als Pushbenachrichtigung wird dem “Geliketen” (ich hab ehrlich keine Ahnung wie man das eindeutscht) angezeigt dass sich jemand für sein Bild interessiert. Besonders Personen die erst wenige Likes haben, werden sich ansehen von wem das Like kommt und ggf. ebenfalls ein Like da lassen. Wer ganz sicher gesehen werden möchte, kann auch gleich mehrere Bilder liken, dass fällt dann sogar Leuten mit vielen Followern auf. Meiner Erfahrung nach, bekommt man für 100 Likes ca. 10 – 20 Likes und 1 – 5 Follower zurück.

Genauso wie das liken, ist auch das Folgen (Followen!?) eine ziemlich effektive Art um mit anderen in Kontakt zu treten. Leute denen du folgst, sind sehr viel eher gewillt dir einen Like dazulassen oder dir ebenfalls zu folgen, allerdings kann es ganz schön viel Arbeit sein alle Leute wieder zu entfolgen die du einst mit deinem Follow beehrt hast.

Wie erfolgreich diese beiden Techniken sind, hängt allerdings davon ab wie gut das eigene Profil aussieht und vor allem vom nächsten Punkt: den richtigen Leuten.

Mit den richtigen Leuten interagieren

Wenn du möchtest das andere dein Profil nicht nur sehen, sondern dir auch folgen, dann solltest du deine Likes und Follows klug adressieren. Eine ziemlich gute Taktik ist es dabei, die Liker und Follower von Bildern und Profilen herauszusuchen die deinem Profil ähneln.

Hier ein Beispiel: du bist eine 20 jährige Bloggerin zum Thema Travel und möchtest andere auf dein Profil aufmerksam machen.

Schritt 1: Suche nach Hashtags die auch auf deine Bilder passen, also zum Beispiel: #femaletravelbloggers

Suchergebnisse femaletravelbloggers
Nach Hastag suchen

Klicke danach auf das Feld in dem dir die Personen angezeigt werden die den Beitrag geliked haben:

Bild von Likes
Auf den markierten Link drücken

Siehst du tausende von Personen, die den Beitrag der deinen Beiträgen ähnelt, geliked haben. Du kannst sie alle mit  einem Like für eines ihrer Bilder oder mit einem Follow beglücken und dir ziemlich sicher sein, dass sich der ein oder andere auch für deine Beiträge interessiert.

Auch die Likes von Personen kann man ansehen

Das funktioniert natürlich nicht nur bei den Beiträgen anderer Instagrammer, sondern auch bei den Followern eines Profils. Klicke einfach auf den Bereich mit den Likes und du kannst allen Personen folgen die eine Person, oder eine Marke gut finden. (Das ich hier mein Profil herzeige ist natürlich reiner Zufall)

Instagramseite therealbati
Einfach auf das Feld “Abonnenten” drücken

Wenn du zum Beispiel ein Unterwäschemodell bist, macht es Sinn Leuten zu folgen die mir folgen, *hust ich meine natürlich David Backham.

Die Königsdisziplin: Kommentare

Zu guter letzt seien noch die guten alten Kommentare erwähnt. Zwar sind diese relativ aufwendig im Vergleich zu Likes oder Follows, haben aber einen entscheidenden Vorteil: sie sind ganz schön selten und somit ziemlich Aufmerksamkeitserregend.

Im Schnitt bekommt man bei 1000 Likes vielleicht ein oder zwei Kommentare, zumindest ist das bei größeren Seiten der Fall. Natürlich erregen diese Kommentare sehr viel mehr Aufmerksamkeit als ein Like oder ein Follow, weswegen gerade bei Profilen mit vielen Followern, Kommentare ein gutes Mittel sind um auf sich aufmerksam zu machen. Dabei sollte man sich dann aber auch die Mühe machen etwas mehr zu schreiben als zwei Smileys oder einem “cool!”, da diese Spamkommentare schon von genügend Bots verteilt werden. Nimm dir die Zeit und gehe auf das Bild ein das du siehst und beschreibe was dir daran gefällt.

Derjenige der es hochgeladen hat, wird in 90 % der Fälle darauf reagieren – und eventuell ein neuer Follower werden.

Fazit: Instagram ist viel Arbeit aber auch viel Spaß

Wenn du dir überlegst auf Instagram durchzustarten, musst du viel Zeit investieren, vor allem in die Profile von Anderen. Das ist zwar wirklich viel Arbeit, macht aber auch sehr viel Spaß, da du viele Leute kennen lernst, viel Inspiration von anderen Profilen bekommst und langsam aber sicher verstehst wie Instagram wirklich funktioniert.

Und wenn du es erst einmal zu ein paar tausend Likes gebracht hast, wird dir der Erfolg dafür recht geben. Denn dann kannst du dich auf deinen Blog oder deine eigenen Bilder konzentrieren und dir dabei sicher sein, dass genügend Leute zusehen.