Kaffee, Stift und Notitzblöcke

Nicht jeder schreibt gerne Blogbeiträge oder stellt sein Leben im Internet zur Schau und das ist natürlich auch gut so. Aber jeder von uns hat Talente in sich, die er teilweise schon entdeckt hat, teilweise noch nicht. Wie dir ein eigener Blog dabei helfen kann, deine Talente zu entdecken erfährst du hier.

Wenn du schreibst, dann am richtigen Ort

Ich denke so gut wie jeder hat schon mal Erlebnisse gehabt, die er gerne mit anderen geteilt hätte. Sei es als Foto oder als Textbeitrag. Meistens mündet dieses Bedürfnis dann in einen Facebook-, Instagram- oder Twitter Beitrag. Das ist aber eigentlich total schade, da auf diese Art und Weise meistens nur recht oberflächlich über irgendetwas berichtet wird und dir außerdem die Möglichkeit entgeht, etwas aus deinen gesammelten Gedanken zu machen.

Überwinde dich lieber auf blogger.de oder tumblr.com einen Blog zu eröffnen und darin deine Gedanken zu veröffentlichen. Das hat den riesigen Vorteil, dass interessierte Leser und solche die sich für deine Inhalte begeistern, einen zentralen Ort haben an dem sie deine Texte lesen können. Bei Facebook oder Twitter jedoch, verlieren sich deine Gedanken in der Timeline und sind somit verloren, oder hast du schon mal die Timeline von jemand bis zum Jahr 2009 durchgeblättert um alles gelesen zu haben?

Und wie soll mir ein Blog jetzt helfen Talente zu entdecken?

Wenn du selber einen Blog betreibst hat das viele Vorteile, den finanziellen den es eventuell mal haben kann, lasse ich hier mal außen vor, vielmehr bringt dich ein eigener Blog selber vorwärts, treibt dich an deine Fähigkeiten zu verbessern und an deinen Skills zu arbeiten.

Sinnstiftend

Mir ist es oft so gegangen, dass ich Abends daheim gesessen bin und mir dachte ich würde gerne etwas sinnvolles machen. Fernsehen oder Computerspielen ist irgendwann ziemlich langweilig, das Fitnessstudio macht um 22:00 zu und immer nur lesen, ist auch nicht das Wahre.

Mit einem Blog kann ich immer an irgendwelchen Stellschrauben drehen, einen Absatz verfassen oder mir Gedanken über ein neues Thema machen. Ich habe immer etwas dem ich mich widmen kann, wenn es mir langweilig wird oder ich diese völlig unnötigen Motivationsschübe um 22:00 Abends habe.

Reflektierend

Wenn du Blogbeiträge aus deinem Leben verfasst, machst du dein Leben nicht nur anderen zugänglich, sondern du erlebst gewissermaßen auch deine eigenen Erlebnisse nochmal. Das hilft einem einerseits das Geschehene besser zu bewerten und sich länger und lebendiger daran zu erinnern, andererseits hilft es dir vielleicht auch festzustellen, dass dein eigenes Leben gar nicht so langweilig ist wie du vielleicht gedacht hast.

Wenn man Youtubern oder Instagramern folgt sieht oftmals alles ganz wahnsinnig super aus was diese so erleben, dabei ist das meiste eher ziemlich banal. Eis essen, schwimmen gehen, Fahrradfahren, alles Sachen die du auch erlebst und genauso gut dokumentieren kannst.

Kompetitiv

Nicht zuletzt ist das Bloggen auch eine Art Wettbewerb. Besser gesagt, es kann einer sein. Natürlich möchte man dass der eigene Blog schön aussieht, die eigenen Bilder super sind und man insgesamt genauso coole Inhalte auf seiner Seite hat wie andere Blogger.

Das kann einen antreiben seine Fähigkeiten in den verschiedensten Feldern zu erweitern. Auf Anhieb fällt mir da jetzt  Fotografie, Mode, Musik, Schreiben, Programmieren und auch Social Media ein. Alles Sachen die man für seinen Blog brauchen kann – aber nicht zwingend braucht. Welche Talente du hast und was dir letztendlich liegt, findest du erst dadurch raus dass du anfängst.

Okay, und wie fange ich dann an?

Wenn du mit dem bloggen anfängst, liegt es in der Natur der Sache das du erstmal keinen Plan hast, wie du deinen Blog strukturierst und über was du in welchem Stil schreibst. Das macht aber überhaupt nichts, wichtig ist das man mal anfängt zu schreiben, der Rest ergibt sich von ganz alleine.

Ich selber habe den Fehler gemacht, jahrelang nach dem perfekten Setup, dem perfekten Theme und der optimalen Kategorisierung zu suchen, um meine Inhalte richtig einzuordnen. Dabei habe ich irgendwie die Hauptsache aus den Augen verloren – Texte zu verfassen. Das Ende vom Lied ist nun das ich mit 26 anfange meine eigenen Blogs mit meinen Gedanken zu füllen. Das ist auch voll okay, hätte aber auch schon mit 16 sein können.

Spring also am besten jetzt gleich über deinen Schatten und leg los!

 

Was musst du vorbereiten?

Ich würde dir empfehlen am Anfang erstmal vier oder fünf Texte in Word oder Pages zu schreiben, die du dann auf deiner Seite veröffentlichen kannst. Nimm die Sachen dabei so, wie sie dir in den Kopf kommen und schreib erstmal. Verändern, Korrigieren und Zusammenfassen kannst du deine Beiträge auch dann noch, wenn du schon ein paar hast.

Mir ist es immer recht schwer gefallen, sich vorzustellen wie der eigene Blog aussieht, wenn man noch gar keine Beiträge hat. Wenn du die ersten Beiträge geschrieben hast, weißt du auch so langsam, in welche Richtung sich dein Blog entwickeln wird, welche Kategorien du brauchst und welche Schlagwörter sich anbieten.

Du wirst sehen wenn die ersten Beiträge geschafft sind, kommt der Rest von ganz alleine. Vorausgesetzt natürlich du hast etwas zu erzählen.

 

Übrigens: Im Chiemgau gibt es bald einen Coworkingspace, ein super Ort um unter Leuten zu schreiben!

 

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